Schrothkur – heute in adaptierter Form in Verwendung

massage_schrothkurGrundlage: Der Wechsel von „Trink- und Trockentagen“ sowie der Einsatz von feuchten Wickeln zur Unterstützung der Entschlackung. Ernährung: salz- und fettfrei, wenig Eiweis.

Begründer: Naturheiler Johann Schroth (1798-1856)

Ziel: Die Entschlackung und Entgiftung des Körpers, Aktivierung der Selbstheilungskräfte sowie Gewichtsabnahme.

Die heutigen Anwendungen weichen stark von der ursprünglichen Form ab: Meist kommt eine Diätkost (1000-1500 Kalorien) in Verbindung mit physikalischen Anwendungen (Massagen etc.) und feuchten Wickeln zur Anwendung.

Beispielhafter Ablauf einer Schrothkur:

Grundsätzlich ist eine Schrothkur kein wirkliches Fasten. Bei dieser Methode ernährt man sich während der Kur von einer kalorienreduzierten Kost, die in der Regel zu Beginn individuell auf den Teilnehmer zugeschnitten wird. Zusätzlich werden physikalischen Therapien integriert: beispielsweise Bindegewebsmassagen, Heilgymnastik, Lymphdrainagen, Fußreflexzonenbehandlung etc. Der wichtigste Bestandteil einer Schrothkur ist der Schroth’sche Dunstwickel, der meist täglich zur Anwendung kommt und die Entschlackung begünstigt. Dieser kann als Ganzkörperwickel, Dreiviertelwickel oder Teilwickel vorgenommen werden.

Die nächste Methode ist eine ausgezeichnete Möglichkeit des Fastens für Obstliebhaber! 

Weiterführende Informationen:
Wikipedia-Eintrag zur Schrothkur